Ich möchte hier etwas Persönlicheres teilen. Die Reihe trägt den Titel:
Die Dinge, die meinen Blick verändert haben.
Sie handelt von Menschen, Büchern, Bildern, Musik, Reisen, Gesprächen und Erfahrungen, die mich geprägt haben.
Vor allem aber handelt es sich um Aufmerksamkeit.
Wir leben in einer Zeit, in der vieles schneller wird. Oft habe ich den Eindruck, dass wir dabei übersehen, wie viel bereits um uns herum vorhanden ist.
Viele der Dinge, die meinen Blick verändert haben, waren weder spektakulär noch geplant. Es waren kleine Entdeckungen: eine Kamera, ein Märchen, ein Musikstück, ein Gespräch, eine Beobachtung am Wegesrand. Dinge, an denen man leicht vorbeigehen könnte.
Die Welt wurde dadurch nicht reicher.
Aber ihr Reichtum wurde mir sichtbarer.
In den kommenden Monaten möchte ich in etwa vierzehntägigem Abstand zwanzig solcher Entdeckungen vorstellen – von meiner ersten Kamera über Musik, Märchen, Theater und Fotografie bis hin zu Erfahrungen als Berater, Autor und Maler.
Nicht als Anleitung. Nicht als Erfolgsrezept.
Sondern als Einladung, den eigenen Entdeckungen etwas mehr Raum zu geben. Viele der Dinge, die meinen Blick verändert haben, waren nicht verborgen. Ich hatte ihnen nur noch nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt.