Man steigt hinunter. Die Wände sind feucht, der Kalk abgeblättert, das Gewölbe niedrig. Irgendwo tropft Wasser. Die Luft riecht nach altem Stein und Erde.
Aber in diesen Wänden stecken Schichten. Abrieb, Pigmente, Kerben, dunkle Linien. Spuren von Menschen, die hier waren, vor einem Jahr, vor hundert Jahren, vor zweitausend Jahren.
Man fängt an zu lesen. Oder zu glauben, dass man liest.
Bild, Gedicht und Musik
Zwölf Bilder und zwölf Gedichte, mit Musik von Hans-Peter Stoiber. Sie erzählen nicht die Geschichte eines Bauwerks, sondern die Verwandlung von Wirklichkeit in Erinnerung, von Erinnerung in Spur und von Spur in Deutung.
Werke in dieser Ausstellung





