Nikolaus Rauch
Dr. Nikolaus Rauch mit Brille und dunkler Weste, ein Notizbuch unter dem Arm

Dr. Nikolaus Rauch

Meine Arbeit nenne ich Spurenarchäologie.

Ich suche nach Oberflächen, Spuren und Fragmenten, in der Stadt, in der Landschaft, in Spiegelungen, und verwandle sie in Bilder. Meine Methode verbindet Fotografie und Malerei. In manchen Serien beginne ich mit dem Fund, in anderen arbeite ich rein malerisch im Atelier.

Mein Ziel ist es, Wahrnehmung zu verschieben: das Unsichtbare sichtbar zu machen und das Übersehene aufzuwerten.

Arbeitsweise: finden, markieren, textualisieren

Der verschwundene Bote: Felswand in Erdtönen mit feiner roter Linie

Finden

In einer Wand, einem Riss oder einer Spiegelung Bedeutung erkennen.

Erinnerung in Rot: Rissige Wand mit leuchtend roter Linie

Markieren

Präzise Eingriffe machen das Sichtbare bedeutsam.

Werk an weißer Wand, scharf davor das Etikett

Textualisieren

Titel, Serien und räumliche Rahmung geben dem Fund einen Kontext.

Die Spur ist nicht das, was war, sondern das, was bleibt, wenn sich Form auflöst.

Stationen

Musikerfamilie, Großneffe des Bildhauers Ernst Andreas Rauch

Die erste Kamera mit zwölf, Theater mit achtzehn

Deutsch-französische Jugendgruppen, Studium, Beratung und Coaching

Fachpublikationen, ab 2017 der Roman „Schneewittchen bin ich“

Malkreis, kein Akademiestudium

Mitglied der Ateliergemeinschaft Neuried-Fürstenried e.V.

Seit 2023 Ausstellungen, seit 2024 Serious Faces in der Andreaskirche

Ausstellungen

Besuchergruppe von hinten vor zwei Werken im Rathaus Neuried Alle Ausstellungen

Bücher

„Schneewittchen bin ich“ und „Die Lüge“.

Schreiben als zweite Spur

Kontakt

Für Fragen zu Werken, Ausstellungen und Texten erreichen Sie Nikolaus Rauch über das Kontaktformular.

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